Bautagebuch Team Massivhaus 2011 » Firma Jens Rohwer: Estrich II

Firma Jens Rohwer: Estrich II

Sonntag, Januar 8, 2012

Der Estrich wurde bei mir geschüttet. Das dauerte einen halben Tag. Dafür durfte ich dann auch mindestens 3 Tage nicht ins Haus. Ein Warnschild mit den Hinweis, das Haus nicht bis zum 24.12. zu betreten, hing an der Nebeneingangstür. Ein Fenster stand auf Kipp.

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Mit dem Estrich kamen wohl wieder ca. 800 - 1000 Liter Wasser ins Haus. Und wieder war Tropfsteinhöhle angesagt. Allerdings musste ich vorsichtigt an das Trocknen gehen. Der Estrich darf in den ersten Tagen keinen Zug bekommen, sonst geht er an den Raumecken hoch. Außerdem muss er aus sich heraus trocknen. Sobald der Estrich begehbar ist, kann man kurz Sturzlüften. Nach ein paar Tagen kann man anfangen die Bude wieder auf Temparatur zu bringen und Raumentfeuchter einzusetzen. Häufig die Luft austauschen bringt am meisten. Dadurch wird die Luftfeuchtigkeit rapide herabgesetzt und die Luft kann wieder viel Feuchtigkeit aufnehmen.

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(Hausanschlussrohre vor dem Estrich: Wasser, 3 Leerrohre, Gas)

Vor dem Schütten hatte ich einen Handwerker der Firma Rohwer angesprochen und ihn auf mein Wasserrohr in der Sohle hingewiesen. Dieses eine Rohr ist relativ niedrig angebracht. Meine Befürchtung war, dass dieses Rohr im Estrich absaufen könnte. Laut dem Handwerker kennen sie diese Situation und präparieren die Rohre deswegen vorher mit Styropor. Eine richtig gute Idee, wie ich finde. Wäre jetzt richtig klasse gewesen, wenn sie das dann auch gemacht hätten.

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Jaja, es sind auf einmal nur noch 4 Rohre da. Unser Bauleiter am Telefon meinte, es wären alle Rohre da. Leider nur hat er den Plan falsch gelesen und Wasser an eines meiner Leerrohre geschrieben. Die Monteure vom Wasserverband hatten mich dann aber darüber aufgeklärt, warum man dieses Leerrohr besser nicht nutzen sollte; man sollte die Wasseruhr nicht mit dem Gasrohr kreuzen lassen. (Mein Glück, die Jungs von Travebau hatten in alle Rohren Tütten gestopft. Das verhinderte ein komplettes Zukippen des Rohrs. Anhand meiner Bilder konnte ich die Lage des Rohrs erahnen und den Estrich an der Stelle wegmeißeln. Man kann sich an dieser Stelle bestimmt denken, wie stinksauer ich war!)

Zu Anfang war der Estrich noch fleckig:

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Überall waren in den Räumen nun kleine “Chinesen-Gesichter” gemalt worden. Diese geben scheinbar die Höhe von 1m ab Estrich an. Teilweise ist der Estrich 1cm daneben, sofern ich das mit einem Zollstock richtig interpretiert habe.

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Auf zwei Fensterbänken wurden Zigaretten ausdrückt:

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Eine Kante in der Hauswirtschaftsraumtür wurde abgeschlagen:

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Das Styropor in der Decke, welches gegen eine Beton-Konstruktion getauscht werden sollte, ist runter gedrückt. Es hängt ein Stück raus. Wie es scheint, war dies aber schon bei Vorarbeiten aufgetreten und nicht wie ich zunächst annahm, durch den Estrich:

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Die Innenputzer hatten eine Folie in einer der Doppelflügeltüren angeklebt. Die wurde nicht vor dem Einbringen des Estrichs entfernt, daher liegt diese nun unter dem Estrich:

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Der Lichtschalter im Treppenaufgang wurde mit Estrich beschmutzt und ist daher nun kaputt:

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In der Küche guckt Bauschaum aus der Wand:

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Und falls mal ein Blatt Papier fehlt, dann schreibt man es halt einfach im Hauswirtschaftsraum an die Wand:

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Weiß jemand, was das bedeutet?

Der Dekra-Gutachter hat mehrere Male betont, dass das Abflussrohr der Toilette keinen Kontakt zum Estrich haben darf. Das Rohr verläuft an 3 Wandseiten. Hier eine, wo man es noch sehen kann:

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Hier sieht man das Rohr nur noch auf Höhe der Dusche. Vor der Dusche ist es komplett unter dem Estrich verschwunden. Man kann mit der Hand stellenweise eine Erhöhung erfühlen.

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Hier nochmal das Bild derselben Stelle vor Einbringung des Estrichs:

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Man sieht, dass es eigentlich nicht untergehen sollte.

Update: Die kleineren Mängel wurde soweit alle entfernt. Die Messungen der Dekra haben eine gerade Estrichplatte (im Rahmen der Toleranzen) ergeben. Das Ergebnis ist ingesamt sehr gut geworden.

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