Bautagebuch Team Massivhaus 2011 » Abnahme des Dachstuhls Teil 2

Abnahme des Dachstuhls Teil 2

Montag, November 28, 2011

Ich bin über folgende Seite im Netz gestolpert:

http://www.ingk.de/B … eden/Bauschaeden.htm

Hier heißt es:

Mit der Abnahme geht die Beweispflicht auf den Bauherrn über. Außerdem ist ab diesem Zeitpunkt der Bauherr für den Schutz der eingebauten Teile und des Gebäudes verantwortlich.

Wir haben das Problem, dass der Dachstuhl derzeit nur von dieser geflickten Plane gegen Wetter geschützt wird und damit alle Arbeiten im Haus. Mit einer Abnahme des Dachstuhls wäre mein Bruder der Situation ausgesetzt, dass mein Bruder der leidtragende ist beim zufälligen Untergang der Sache, also des Dachstuhls. Würde mein Bruder den Dachstuhl abnehmen und Team Massivhaus - aus welchen Gründen auch immer - legt keine Dachpfannen auf den Dachstuhl, müsste mein Bruder den Dachstuhl in diesem Zustand durch den Winter bringen.

Wir würden automatisch in die schwächere Position verfallen, in der sich Team Massivhaus derzeit befindet. Momentan muss nämlich Team Massivhaus den Dachstuhl durch den Winter bringen.

Des weiteren heißt es auf dieser Internetseite:

Ein Mangel ist, wenn Handwerker nicht nach “Allgemein anerkannten Regeln der Technik” arbeiten (Außer Sie erlauben das ausdrücklich!). Erfahrungswerte, Vorschriften des Handwerks, Verarbeitungsrichtlinien der Verbände und Hersteller, auch Normen, etwa vom Deutschen Institut für Normung (DIN) oder Iso-Normen gelten als allgemein anerkannte Regeln der Technik.

In der schriftlichen Aufforderung den Dachstuhl abzunehmen bezieht sich Team Massivhaus auf das BGB:

§ 640 Abnahme

(1) Der Besteller ist verpflichtet, das vertragsmäßig hergestellte Werk abzunehmen, sofern nicht nach der Beschaffenheit des Werkes die Abnahme ausgeschlossen ist. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abnahme nicht verweigert werden. Der Abnahme steht es gleich, wenn der Besteller das Werk nicht innerhalb einer ihm vom Unternehmer bestimmten angemessenen Frist abnimmt, obwohl er dazu verpflichtet ist.

(2) Nimmt der Besteller ein mangelhaftes Werk gemäß Absatz 1 Satz 1 ab, obschon er den Mangel kennt, so stehen ihm die in § 634 Nr. 1 bis 3 bezeichneten Rechte nur zu, wenn er sich seine Rechte wegen des Mangels bei der Abnahme vorbehält.

Die Rechte, die mit der Abnahme entfallen, § 634 Nr. 1 bis 3, sind folgende (1-3):

§ 634
Rechte des Bestellers bei Mängeln

Ist das Werk mangelhaft, kann der Besteller, wenn die Voraussetzungen der folgenden Vorschriften vorliegen und soweit nicht ein anderes bestimmt ist,

1. nach § 635 Nacherfüllung verlangen,

2. nach § 637 den Mangel selbst beseitigen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen,

3. nach den §§ 636, 323 und 326 Abs. 5 von dem Vertrag zurücktreten oder nach § 638 die Vergütung mindern und

4. nach den §§ 636, 280, 281, 283 und 311a Schadensersatz oder nach § 284 Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.

Muss ich das noch kommentieren?

Update: Unser neuer Bauleiter hat heute morgen bei meinem Bruder angerufen und mitgeteilt, dass jetzt doch nicht der Innenputz gemacht werden kann (letzte Woche gab es hierzu andere Informationen), weil ja der Dachstuhl doch noch nicht fertig sei.

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